Skip to content

Desktop-App

Die Desktop-App ist die empfohlene Art, camera.ui auf macOS und Windows zu betreiben. Ein Download installiert Server und Viewer zusammen, sodass du mit wenigen Klicks ein laufendes Setup hast. Sie läuft auch auf Linux, dort ist allerdings ein Docker- oder Proxmox-Server die bessere Wahl (siehe Welche Installation?).

Download

Lade den Installer für deine Plattform herunter, direkt hier oder von der Download-Seite. Die Links zeigen immer auf das neueste Release.

PlattformDownload
macOS (Apple Silicon)camera.ui-arm64.dmg
macOS (Intel)camera.ui-x64.dmg
Windows 10 / 11camera.ui-x64.exe
Linux (AppImage)x64 · arm64
Linux (.deb)amd64 · arm64
camera.ui Download-Seite

Installieren

macOS

Öffne die heruntergeladene .dmg und ziehe camera.ui in deinen Programme-Ordner, dann starte es von dort. Die App ist von Apple signiert und notarisiert, sie öffnet sich also ohne zusätzliche Warnungen.

Windows

Führe die heruntergeladene .exe aus. Der Installer lässt dich den Installationsort wählen und richtet die App für den aktuellen Benutzer ein, sodass keine Administratorrechte nötig sind.

Windows zeigt möglicherweise eine SmartScreen-Warnung, weil die App noch nicht code-signiert ist. Wähle Weitere Informationen → Trotzdem ausführen, um fortzufahren.

Linux

Installiere die .deb mit deinem Paketmanager:

bash
sudo apt install ./camera.ui-*.deb

Oder mache die .AppImage ausführbar und starte sie:

bash
chmod +x camera.ui-*.AppImage
./camera.ui-*.AppImage

Nimm die .AppImage, wenn du automatische Updates willst

Nur die .AppImage aktualisiert sich selbst. Eine .deb-Installation bleibt auf ihrer Version. Aktualisiere sie, indem du die neue .deb herunterlädst und installierst.

Erster Start: wählen, wie es läuft

Beim ersten Öffnen fragt die App „Wie soll camera.ui laufen?" und bietet vier Modi:

  • Server. Betreibt den camera.ui-Server auf diesem Gerät. Das ist die All-in-One-Option und das, was die meisten auf macOS und Windows wählen.
  • Worker. Übernimmt einen Teil der Arbeit für einen anderen camera.ui-Server in deinem Netzwerk. Gib die Adresse des Hauptservers und einen Pairing-Code aus dessen Workers-Einstellungen ein. Siehe Worker.
  • Viewer · Direkt. Verbindet sich per Adresse mit einem vorhandenen Server, zum Beispiel einer anderen Maschine in deinem Netzwerk.
  • Viewer · Cloud. Meldet sich über cloud.cameraui.com an, um einen Server über camera.ui Cloud zu erreichen.
Erststart-Modus-Auswahl der Desktop-App

Im Server-Modus startet die App den Server, öffnet die Oberfläche und führt dich durch die Ersteinrichtung. In einem Viewer-Modus verbindet sie sich mit einem Server, den du bereits hast. Im Worker-Modus gibt es kein Fenster, nur das Tray-Symbol und eine Statusanzeige.

Das Tray-Symbol

Im Tray-Symbol stecken die Einstellungen der App selbst:

  • Öffnen. Holt das Fenster zurück.
  • Beim Anmelden öffnen. Startet camera.ui, sobald du dich anmeldest. Es landet direkt im Tray: kein Fenster, kein Splash. Öffne es bei Bedarf über das Tray-Symbol.[1]
  • In den Tray schließen. Standardmäßig aus. Schaltest du es ein, wird das Fenster beim Schließen nur versteckt, ein Server auf diesem Gerät läuft also weiter.[2]
  • Modus wechseln…. Ändert, wie die App läuft, ohne Neuinstallation.
  • Beenden. Stoppt die App, im Server-Modus auch den Server.

Unter Windows öffnet ein Linksklick auf das Tray-Symbol das Fenster, ein Rechtsklick das Menü.

Tray-Menü der Desktop-App

macOS-Berechtigungen

Auf macOS 15 und neuer fragt das System beim ersten Start nach Zugriff auf das lokale Netzwerk. Erlaube ihn, sonst kann die App deine Kameras im Netzwerk nicht erreichen. Beim ersten Gegensprechen fragt macOS zusätzlich nach Mikrofon-Zugriff, und beim ersten Tippen auf „Mein Standort" beim Geofence-Trigger in den Automatisierungen fragt es nach Standort-Zugriff.

Updates

Die Desktop-App hält sich selbst aktuell. Sie prüft beim Start und regelmäßig im Betrieb auf Updates und lädt sie dann für dich herunter und installiert sie. Im Server-Modus aktualisiert sie außerdem den gebündelten Server, bevor sie ihn startet, sodass App und Server synchron bleiben.

Du kannst es auch über die Updates-Seite anstoßen, von jedem Gerät aus: Die App lädt das Update, installiert es und startet neu. Praktisch, wenn die Maschine im Schrank steht und keine Tastatur hat.

Eine Ausnahme unter Linux: nur die .AppImage aktualisiert sich selbst. Wenn du die .deb installiert hast, aktualisiere sie, indem du die neue .deb von der Download-Seite herunterlädst und installierst.

Wo deine Daten liegen

Im Server-Modus werden deine Einstellungen und Aufnahmen in einem camera.ui/volume-Ordner innerhalb des benutzerbezogenen Datenordners der App gespeichert:

  • macOS: ~/Library/Application Support/camera.ui/camera.ui/volume
  • Windows: %APPDATA%\camera.ui\camera.ui\volume
  • Linux: ~/.config/camera.ui/camera.ui/volume

Die Aufnahmen müssen dort nicht bleiben. Zeig mit den Aufnahme-Einstellungen auf eine andere Disk, etwa eine externe Platte, dann ziehen nur die Aufnahmen um. Der eine Ort, den du meiden solltest, ist eine Netzwerkfreigabe, siehe Speicher & Aufbewahrung.

Siehe Backup & Wiederherstellung, um eine Kopie zu behalten.


  1. Nur macOS und Windows. ↩︎

  2. Nur Windows und Linux. Unter macOS bleibt die App beim Schließen des Fensters ohnehin im Tray, daher gibt es die Option dort nicht. ↩︎